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Tyll – Ein Narr im krisengeschüttelten Europa

aktualisiert am 23.10.2019 um 11:53


Bild: Sabine Coelsch-Foisner im Gespräch mit der Regisseurin Maya Fanke und dem Historiker Wolfgang Burgdorf
Tyll aus Daniel Kehlmanns gleichnamigem Roman ist Gaukler, Narr und Zeitzeuge zugleich. In die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs versetzt, wird der Müllerssohn zum Angelpunkt einer Schwellenzeit und einer der großen Katastrophen der Menschheit.


Maya Fankes Bühnenfassung des umfangreichen Romans verschachtelt die Figuren und lässt sie als Handelnde, Erzählende und Untote auf unterschiedlichen Zeitebenen agieren. Das Theater ist Tyll eingeschrieben, und der berühmte Narr, der um seine Narrenfreiheit weiß, erscheint weniger als Possenreißer und Sprachverdreher, sondern vielmehr als Prinzip unerschütterlichen Lebensmuts.

Das Atelier Gespräch mit der Regisseurin Maya Fanke und dem Historiker Wolfgang Burgdorf moderierte Sabine Coelsch-Foisner. Die Veranstaltung fand am 7. Oktober 2019 im Säulenfoyer, Schauspielhaus Salzburg statt.






Datenblatt


Tyll – Ein Narr im krisengeschüttelten Europa

Kamera
Tara Dirala
Maximilian Egner

Schnitt
Oliver Beilharz

Ton
Oliver Beilharz



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